System der Lebewesen (Stefan Hintsche 2023)

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Sauropsida > Archosauria > Aves > Neornithes > Neognathae > Neoaves > Columbea > Mirandornithes > Podicipediformes

 

 

Podicipediformes

 

Podicipedidae

 

 

Ordo Podicipediformes Fürbringer, 1888 (Ordnung Lappentaucherartige/Grebe-like Birds):

·         28 Arten, davon drei ausgestorben.

·         Taxonomie: Zunächst als Podicipitiformes bezeichnet, wandelte Sharpe (1891) den Ordnungsnamen in Podicipediformes um.

·         Literatur: Fürbringer (1888); Sharpe (1891).

 

Familia Podicipedidae Bonaparte, 1831 (Familie Lappentaucher/Grebes):

·         28 Arten, davon drei ausgestorben; nominotypische Gattung Podiceps Latham, 1787; nominotypische Art Podiceps cristatus (Linnaeus, 1758). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Ogawa et al. (2015) und Ksepka et al. (2013).

·         Literatur: Bonaparte (1831); Ksepka et al. (2013); Latham (1781); Linnaeus (1758); Ogawa et al. (2015).

 

 

 

Archosauria > Aves > Neornithes > Neognathae > Neoaves > Columbea > Mirandornithes > Podicipediformes > Podicipedidae

 

 

 

 

 

 

 

 

Dominicus

 

 

 

 

 

 

 

Poliocephalus

 

 

 

 

 

 

 

Tachybaptus

Podicipedidae

 

 

 

 

 

 

 

Dytes

 

 

 

 

 

 

 

 

Podilymbus

 

 

 

 

 

 

Rollandia

 

 

 

 

 

 

Podiceps

 

 

 

 

 

 

Aechmophorus

 

 

 

 

 

 

 

Podicephorus

 

 

 

 

 

 

 

Familia Podicipedidae Bonaparte, 1831 (Familie Lappentaucher/Grebes):

·         28 Arten, davon drei ausgestorben; nominotypische Gattung Podiceps Latham, 1787; nominotypische Art Podiceps cristatus (Linnaeus, 1758). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Ogawa et al. (2015) und Ksepka et al. (2013).

·         Literatur: Bonaparte (1831); Ksepka et al. (2013); Latham (1781); Linnaeus (1758); Ogawa et al. (2015).

 

Genus Dominicus Ksepka & Kammerer, 2013 (Gattung Neuwelt-Zwergtaucher/Least Grebes):

·         1 Art; Generotypus Dominicus dominicus (Linnaeus, 1766).

·         Taxonomie/Etymologie: Die Gattung Dominicus enthält derzeit nur eine Art und stellt das Schwestertaxon zur Klade aus den Gattungen Poliocephalus, Tachybaptus und Thiornis dar. Der wissenschaftliche Gattungsname Dominicus leitet sich von Santo Domingo ab, wo die Typusart gefunden wurde.

·         Literatur: Ksepka & Kammerer (2013); Linnaeus (1766).

 

Genus Poliocephalus Selby, 1840 (Gattung Haarschopftaucher/Hoary-headed Grebes):

·         2 Arten; Generotypus Poliocephalus poliocephalus (Jardine & Selby, 1827).

·         Taxonomie/Etymologie: Die Gattung Poliocephalus stellt nach aktuellen Kenntnissen wohl das Schwestertaxon zur Gattung Tachybaptus dar. Der Gattungsname leitet sich von den beiden griechischen Wörtern πολιος für „grau“ und κεφαλος für „köpfig“ ab und verweist auf die gräuliche Kopffärbung der Typusart.

·         Literatur: Jardine & Selby (1758); Selby (1840).

 

Genus Tachybaptus L. Reichenbach, 1853 (Gattung Altwelt-Zwergtaucher/Little Grebes):

·         5 Arten, davon eine ausgestorben; Generotypus Tachybaptus ruficollis (Pallas, 1765), eigentlich das Taxon Tachybaptus minor (Gmelin, 1788), welches aber als Synonym von ruficollis gilt.

·         Taxonomie/Etymologie: Die Gattung Tachybaptus stellt nach aktuellen Kenntnissen wohl das Schwestertaxon zur Gattung Poliocephalus dar. Der Gattungsname leitet sich von den beiden griechischen Wörtern ταχυς für „schnell“ und βαπτω für „untertauchen“ ab und beobachtete auf das beobachtete Verhalten schnell abzutauchen.

·         Literatur: Gmelin (1788); Pallas (1765); Reichenbach (1853).

 

Genus Dytes Kaup, 1829 (Gattung Silbertaucher/Eared Grebes):

·         7 Arten, davon eine ausgestorben; Generotypus Dytes occipitalis (Garnot, 1826). Der Stammbaum orientiert sich an den Analysen von Ogawa et al. (2015) und Ksepka et al. (2013).

·         Taxonomie/Etymologie: Die Arten gallardoi, juninensis, occipitalis, taczanowskii, nigricollis (inkl. californicus) und andinus werden häufig noch in der Gattung Podiceps gelistet, die dadurch aber nach neueren Kenntnissen wahrscheinlich ein para- oder gar polyphyletischen Taxon darstellt. Hier wird einer Einordnung der genannten Arten in die Gattung Dytes gefolgt, so dass die Gattung Podiceps mit den verbleibenden Arten ein monophyletischen Taxon bildet. Die Gattung Dytes bildet das Schwestertaxon zu einer Klade aus den Gattungen Podylimbus und Rollandia. Der wissenschaftliche Name leitet sich von dem griechischen Wort δύτης für „Taucher“ ab und bezieht sich auf das gute und flinke Tauchvermögen der Tiere.

·         Literatur: Garnot (1826); Kaup (1829); Ksepka et al. (2013); Ogawa et al. (2015).

 

Genus Podilymbus Lesson, 1831 (Gattung Bindentaucher/Pied-billed Grebes):

·         2 Arten, davon eine ausgestorben; Generotypus Podilymbus podiceps (Linnaeus, 1758), eigentlich das Taxon Podilymbus carolinensis (Latham, 1790), das aber als Synonym von podiceps gilt.

·         Taxonomie: Podilymbus ist nach derzeitigen Kenntnissen die Schwestergattung zu Rollandia.

·         Literatur: Latham (1790); Lesson (1831); Linnaeus (1758).

 

Genus Rollandia Bonaparte, 1856 (Gattung Rollandtaucher/White-tufted Grebes):

·         3 Arten; Generotypus Rollandia rolland (Quoy & Gaimard, 1824), ursprünglich das Taxon Rollandia leucotis Bonaparte, 1856, welches aber als Synonym von rolland gilt.

·         Taxonomie/Etymologie: Die Gattung ist nach Thomas Pierre Rolland benannt, einem Kanonier der französischen Marine, der an der Weltumsegelung 1817-1820 mit den Schiffen Uranie und Physicienne teilnahm. Der Schiffswechsel fand aufgrund eines Wetterschadens auf den Falkland-Inseln statt, wo die Typusart der Gattung lebt. In den Berichten zu dieser Weltumsegelung wurde die Spezies schließlich beschrieben, wobei Bonaparte eigentlich das Taxon leucotis als Typusart verwendete, das inzwischen aber als Synonym von rolland angesehen wird.

·         Literatur: Bonaparte (1856); Quoy & Gaimard (1824).

 

Genus Podiceps Latham, 1787 (Gattung Haubentaucher/Crested Grebes):

·         5 Arten, Generotypus Podiceps cristatus (Linnaeus, 1758). Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Ksepka et al. (2013), Ogawa et al. (2015), Robertson & Gemmell (2002) und Fjelså (2004).

·         Taxonomie/Etymologie: Die Gattung Podiceps bildet das Schwestertaxon zu einer Klade aus den Gattungen Aechmophorus und Podicephorus. Das Gattungsname leitet sich von den beiden lateinischen Wörtern podex für „Steiß“ und pes für „Fuß“ ab, wobei pes willkürlich zu ps verkürzt wurde. Mit der Namenswahl soll auf die Lage der Beine weit hinten am Körperende angespielt werden.

·         Literatur: Fjelså (2004); Latham (1787); Ksepka et al. (2013); Ogawa et al. (2015); Robertson & Gemmell (2002).

 

Genus Aechmophorus Coues, 1862 (Gattung Renntaucher/Western Grebes):

·         2 Arten; Generotypus Aechmophorus occidentalis (Lawrence, 1858).

·         Taxonomie/Etymologie: Morphologisch lässt sich die Gattung gut von den verwandten Gattungen Podiceps und Podicephorus abgrenzen (Bochenski, 1994). Aecchmophorus ist vsl. das Schwestertaxon zu Podicephorus. Der Gattungsname leitet sich von den beiden griechischen Wörtern αιχμη für „Speer“ und φορος für „tragend“ ab, wodurch auf den langen, schlanken und spitzen Schnabel der zur Gattung gehörenden Arten hingewiesen werden soll.

·         Literatur: Bochenski (1994); Coue (1862).

 

Genus Podicephorus Bocheński, 1994 (Gattung Magellantaucher/Great Grebes):

·         1 Art; Generotypus Podicephorus major (Boddaert, 1783); monotypisch.

·         Taxonomie/Etymologie: Es besteht eine enge Verwandtschaft zu den Gattungen Aechmophorus und Podiceps, von denen sich Podicephorus aber anhand von osteologischen Merkmalen abgrenzen lässt. Der Gattungsname leitet sich von dem lateinischen Wort podex für „Steiß“ und dem griechischen Wort φορος für „tragend“ ab, was auf die stark nach hinten versetzte Lage der den Körper tragenden Beine hinweisen soll.

·         Literatur: Bocheński (1994); Boddaert (1783).

 

 

 

Aves > Neornithes > Neognathae > Neoaves > Columbea > Mirandornithes > Podicipediformes > Podicipedidae > Dominicus

 

 

Dominicus

 

Dominicus dominicus

 

 

Genus Dominicus Ksepka & Kammerer, 2013 (Gattung Neuwelt-Zwergtaucher/Least Grebes):

·         1 Art; Generotypus Dominicus dominicus (Linnaeus, 1766).

·         Taxonomie/Etymologie: Die Gattung Dominicus enthält derzeit nur eine Art und stellt das Schwestertaxon zur Klade aus den Gattungen Poliocephalus, Tachybaptus und Thiornis dar. Der wissenschaftliche Gattungsname Dominicus leitet sich von Santo Domingo ab, wo die Typusart gefunden wurde.

·         Literatur: Ksepka & Kammerer (2013); Linnaeus (1766).

 

Dominicus dominicus (Linnaeus, 1766) (Schwarzkopf-Zwergtaucher/Least Grebe):

·         Terra typica: Santo Domingo, Dominikanische Republik.

·         Taxonomie/Etymologie: Ursprunglich als Colymbus dominicus beschrieben, wird die Art meist in die Gattung Tachybaptus gestellt. Nach neueren Untersuchungen nimmt dominicus allerdings eine basale Stellung innerhalb des Stammbaums der Zwerg- und Haarschopftaucher ein, so dass dies zu einer Paraphylie der Gattung Tachybaptus bzgl. der Gattung Poliocephalus führt. Ksepka et al. (2013) schlugen deshalb Limnodytes als neue Gattung für dominicus vor. Allerdings hatten sie fälschlicherweise Limnodytes als von Linnaeus verwendete Gattung angeführt. Da sich dies als nicht korrekt erwies und der Name Limnodytes nicht zur Verfügung stand, schufen Ksepka & Kammerer (2013) das neue Taxon Dominicus, das als separate Entwicklungslinie dem die Gattungen Poliocephalus und Tachybaptus enthaltenden Zweig gegenübersteht. Der wissenschaftliche Artname dominicus leitet sich von Santo Domingo ab, wo das Typusexemplar gefunden wurde.

·         Unterarten:
1. D. dominicus dominicus (Linnaeus, 1766) (Karibischer Schwarzkopf-Zwergtaucher/Caribbean Least Grebe).

2. D. dominicus bangsi (van Rossem & Hachisuka, 1937) (Niederkalifornischer Schwarzkopf-Zwergtaucher/Baja California Least Grebe). Terra typica: Santiago, Niederkalifornien, Mexiko. Ursprünglich beschrieben als Colymbus dominicus bangsi. Die Unterart ist nach dem amerikanischen Zoologen Outram Bangs benannt, der als Kurator am Harvard-Museum für vergleichende Zoologie arbeitete und dessen Sammlung an Säugetieren und Vögeln deutlich erweiterte.

3. D. dominicus brachypterus (Chapman, 1899) (Mittelamerikanischer Schwarzkopf-Zwergtaucher/Central American Least Grebe). Holotypus/Terra typica: No. 11 der Sammlung von George B. Sennett, Männchen, gesammelt am 27. April 1878 von George B. Sennett auf der Lomita Ranch, Texas, Vereinigte Staaten. Ursprünglich beschrieben als Colymbus dominicus brachypterus. Möglicherweise handelt es sich um ein Synonym von dominicus.

4. D. dominicus brachyrhynchus (Chapman, 1899) (Südamerikanischer Schwarzkopf-Zwergtaucher/South American Least Grebe). Holotypus/Terra typica: AMNH 34872 (Amerikanisches Museum für Naturgeschichte New York), Männchen, gesammelt am 19. September 1883 von H. H. Smith bei Chapada, Matto Grosso, Brasilien. Ursprünglich beschrieben als Colymbus dominicus brachyrhynchus.

5. D. dominicus eisenmanni (Storer & Getty, 1985) (Ekuadorianischer Schwarzkopf-Zwergtaucher/Eisenmann’s Least Grebe). Holotypus/Terra typica: UMMZ 94684 (Museum für Zoologie der Universität von Michigan Ann Arbor), adultes Weibchen, gesammelt am 23. Dezember 1933 von Phillip Hershkovitz bei Santa Elena, Guayas, Ekuador. Ursprünglich beschrieben als Tachybaptus dominicus eisenmanni. Die Unterart ist nach dem amerikanischen Ornithologen Dr. Eugene Eisenmann benannt, der kurzzeitig als Jurist arbeitete, dann aber Naturforscher wurde und für das Amerikanische Museum für Naturgeschichte tätig wurde.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Mittel- und Südamerika (Argentinien; Aruba; Bahamas; Belize; Bolivien; Bonoaire, Sint Eustatius und Saba; Brasilien; Cayman-Inseln; Costa Rica; Curaçao; Dominikanische Republik; Ekuador; El Salvador; Französisch-Guyana; Guatemala; Guyana; Haiti; Honduras; Jamaika; Kolumbien; Kuba; Mexiko; Montserrat; Nicaragua; Panama; Paraguay; Peru; Puerto Rico; Surinam; Trinidad und Tobago; Turks- und Caicos-Inseln; Uruguay; Venezuela; Vereinigte Staaten inkl. Amerikanische Jungferninseln).

·         Literatur: BirdLife International (2021); Chapman (1899); Ksepka et al. (2013); Ksepka & Kammerer (2013); Linnaeus (1766); Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Storer & Getty (1985); van Rossem & Hachisuka (1937).

 

 

 

Aves > Neornithes > Neognathae > Neoaves > Columbea > Mirandornithes > Podicipediformes > Podicipedidae > Poliocephalus

 

 

 

 

 

Poliocephalus poliocephalus

Poliocephalus

 

 

 

 

Poliocephalus rufopectus

 

 

 

 

Genus Poliocephalus Selby, 1840 (Gattung Haarschopftaucher/Hoary-headed Grebes):

·         2 Arten; Generotypus Poliocephalus poliocephalus (Jardine & Selby, 1827).

·         Taxonomie/Etymologie: Die Gattung Poliocephalus stellt nach aktuellen Kenntnissen wohl das Schwestertaxon zur Gattung Tachybaptus dar. Der Gattungsname leitet sich von den beiden griechischen Wörtern πολιος für „grau“ und κεφαλος für „köpfig“ ab und verweist auf die gräuliche Kopffärbung der Typusart.

·         Literatur: Jardine & Selby (1827); Selby (1840).

 

Poliocephalus poliocephalus (Jardine & Selby, 1827) (Haarschopftaucher/Hoary-headed Grebe):

·         Terra typica: Neusüdwales, Australien.

·         Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Podiceps poliocephalus beschrieben. Die Spezies ist eng mit dem Maoritaucher verwandt. Das Artepitheton leitet sich von den beiden griechischen Wörtern πολιος für „grau“ und κεφαλος für „köpfig“ ab und verweist auf die gräuliche Kopffärbung der Art.

·         Synonyme: Podiceps poliocephalus cloatesi Mathews, 1912 (Terra typica: Cloates-Insel, Westaustralien, Australien).

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien inkl. Tasmanien; Neuseeland: Südinsel).

·         Literatur: BirdLife International (2016); Jardine & Selby (1827); Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Mathews (1912).

 

Poliocephalus rufopectus (G. R. Gray, 1843) (Maoritaucher/New Zealand Grebe):

·         Terra typica: Nordinsel, Neuseeland.

·         Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Podiceps (Poliocephalus) rufopectus beschrieben. Es besteht eine enge Verwandtschaft zu Poliocephalus poliocephalus. Das Artepitheton leitet sich von den beiden lateinischen Wörtern rufus für „rötlich“ und pectus für „Brust“ ab und verweist auf die rötliche Brustfärbung der Art.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population zunehmend; ca. 2.000-4.000 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Ozeanien (Neuseeland).

·         Literatur: BirdLife International (2022); Gray (1843); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

 

 

Aves > Neornithes > Neognathae > Neoaves > Columbea > Mirandornithes > Podicipediformes > Podicipedidae > Tachybaptus

 

 

 

 

 

 

 

 

Tachybaptus pelzelnii

Tachybaptus

 

 

 

 

 

 

 

 

Tachybaptus novaehollandiae

 

 

 

 

 

 

 

 

Tachybaptus rufolavatus

 

 

 

 

 

 

 

 

Tachybaptus ruficollis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tachybaptus tricolor

 

 

 

 

 

 

Genus Tachybaptus L. Reichenbach, 1853 (Gattung Altwelt-Zwergtaucher/Little Grebes):

·         5 Arten, davon eine ausgestorben; Generotypus Tachybaptus ruficollis (Pallas, 1765), eigentlich das Taxon Tachybaptus minor (Gmelin, 1788), welches aber als Synonym von ruficollis gilt.

·         Taxonomie/Etymologie: Die Gattung Tachybaptus stellt nach aktuellen Kenntnissen wohl das Schwestertaxon zur Gattung Poliocephalus dar. Der Gattungsname leitet sich von den beiden griechischen Wörtern ταχυς für „schnell“ und βαπτω für „untertauchen“ ab und beobachtete auf das beobachtete Verhalten schnell abzutauchen.

·         Literatur: Gmelin (1788); Pallas (1765); Reichenbach (1853).

 

Tachybaptus pelzelnii (Hartlaub, 1861) (Madagaskar-Zwergtaucher/Madagascar Grebe):

·         Terra typica: Madagaskar.

·         Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Podiceps pelzelnii beschrieben. Vermutlich nimmt pelzelnii eine basale Stellung innerhalb der Gattung Tachybaptus ein und steht allen anderen Arten gegenüber. Fjelså (2004) sieht eine enge Beziehung zu dominicus, den er auch in die Gattung Tachybaptus stellte, für den aber neuerdings aufgrund seiner vmtl. paraphyletischen Stellung die eigene Gattung Dominicus vorgeschlagen wird. Es sind Hybridisierungen zwischen pelzelnii und ruficollis bekannt. Die Art ist nach August Pelzel von Pelzeln benannt, einem österreichischen Ornithologen, der 40 Jahre lang die Säugetier- und Vogelsammlungen des Kaiserlichen Museums in Wien leitete.

·         Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend; ca. 2.000 Tiere.

·         Verbreitung: Afrika (Madagaskar).

·         Literatur: BirdLife International (2018); Fjelså (2004); Hartlaub (1861); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

Tachybaptus novaehollandiae (Stephens, 1826) (Australischer Zwergtaucher/Australasian Little Grebe):

·         Unterarten:

1. T. novaehollandiae novaehollandiae (Stephens, 1826) (Neuholland-Zwergtaucher/New Holland Little Grebe).

2. T. novaehollandiae fumosus (Mayr, 1943) (Sulawesi-Zwergtaucher/Sulawesi Little Grebe).

3. T. novaehollandiae incola (Mayr, 1943) (Neuguinea-Zwergtaucher/New Guinea Little Grebe).

4. T. novaehollandiae javanicus (Mayr, 1943) (Java-Zwergtaucher/Javan Little Grebe).

5. T. novaehollandiae leucosternos (Mayr, 1931) (Neukaledonien-Zwergtaucher/New Caledonia Little Grebe).
6. T. novaehollandiae rennellianus (Mayr, 1943) Rennell-Zwergtaucher/Rennell’s Little Grebe),

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population zunehmend.

·         Verbreitung: Südost-Asien (Indonesien; Osttimor; Papua-Neuguinea), Ozeanien (Australien; Neukaledonien; Neuseeland; Salomonen; Vanuatu).

·         Literatur: BirdLife International (2016); Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Mayr (1931, 1943); Stephens (1826).

 

Tachybaptus rufolavatus (Delacour, 1932) (Delacour-Zwergtaucher/Alaotra Grebe):

·         Terra typica: Alaotrasee, Madagaskar.

·         Taxonomie: Zunächst als Podiceps rufolavatus beschrieben. Die Art ist eng mit ruficollis und tricolor verwandt.

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1985).

·         Verbreitung: Afrika (ehemals Madagaskar: Alaotrasee).

·         Literatur: BirdLife International (2016); Delacour (1932).

 

Tachybaptus ruficollis (Pallas, 1764) (Gemeiner Zwergtaucher/Common Little Grebe):

·         Terra typia: Niederlande.

·         Taxonomie: Ursprünglich als Colymbus ruficollis. Häufig werden auch die Taxa tricolor, collaris und vulcanorum als Unterarten von ruficollis geführt. Tachybaptus tricolor wird hier aber als separate Art betrachtet, die auch die Unterarten collaris und vulcanorum enthält.

·         Unterarten:

1. T. ruficollis ruficollis (Pallas, 1764) (Europäischer Zwergtaucher/European Little Grebe).
2. T. ruficollis albescens (Blanford, 1877) (Indischer Zwergtaucher/Indian Little Grebe). Holotypus/Terra typica: BMNH 1894.6.20.48 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt im Februar 1874 von L. Mandelli in Sikkim, Indien. Ursprünglich als Podiceps albescens beschrieben. Das aus dem Latein stammende Unterartepitheton albescens bedeutet „aufgehellt“, was sich auf den verhältnismäßig hohen Anteil hellerer Federn und die helle Haut bezieht.

3. T. ruficollis capensis (Salvadori, 1884) (Afrikanischer Zwergtaucher/African Little Grebe). Terra typica: Schewa, Äthiopien. Ursprünglich als Podiceps capensis beschrieben.

4. T. ruficollis cotabato (Rand, 1948) (Mindanao-Zwergtaucher/Mindanao Little Grebe). Terra typica: Liguasan-Sumpfland, nahe Meeresspiegel, Cotabato-Provinz, Mindanao, Philippinen. Ursprünglich als Podiceps ruficollis cotabato beschrieben.

5. T. ruficollis iraquensis (Ticehurst, 1923) (Irakischer Zwergtaucher/Iraqi Little Grebe). Holotypus/Terra typica: BMNH 1924.3.40.116 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 23. Juni 1922 von Mehdi bei Iskandariyeh, Euphrat, Irak. Ursprünglich als Podiceps ruficollis iraquensis beschrieben. Der Unterartname leitet sich vom Irak ab, wo das Typusexemplar gefunden wurde.

6. T. ruficollis philippensis (Bonnaterre, 1791) (Philippinischer Zwergtaucher/Philippine Little Grebe). Terra typica: Luzon, Philippinen. Ursprünglich als Colymbus philippensis beschrieben.

7. T. ruficollis poggei (Reichenow, 1902) (Thai-Zwergtaucher/Thai Little Grebe). Terra typica: Provinz Chihli, China. Ursprünglich als Colymbus nigricans poggei beschrieben. Die Unterart ist nach Oberleutnant Karl Pogge benannt, einem deutschen Offizier, der während des Boxeraufstands in China weilte.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend; ca. 610.000-3.500.000 Tiere.

·         Verbreitung: Euroasien (Afghanistan; Albanien; Armenien; Aserbaidschan; Bahrain; Bangladesch; Belgien; Bhutan; Bosnien-Herzegowina; Brunei; Bulgarien; China; Dänemark; Deutschland; Estland; Finnland; Frankreich; Gabun; Gambia; Georgien; Ghana; Griechenland; Indien; Indonesien; Iran; Irak; Irland; Israel; Italien; Japan; Jemen; Jordanien; Kambodscha; Kasachstan; Katar; Kirgisistan; Kroatien; Kuwait; Laos; Lesotho; Lettland; Libanon; Liechtenstein; Litauen; Luxemburg; Malaysia; Malta; Moldawien; Monaco; Montenegro; Myanmar; Nepal; Niederlande; Nordkorea; Nordmazedonien; Norwegen; Österreich; Oman; Osttimor; Pakistan; Palästina; Papua-Neuguinea; Philippinen; Polen; Portugal; Rumänien; Russland; San Marino; Saudi-Arabien; Schweden; Schweiz; Serbien; Singapur; Slowakei; Slowenien; Spanien; Sri Lanka; Südkorea; Syrien; Tadschikistan; Taiwan; Thailand; Tschechien; Türkei; Turkmenistan; Ukraine; Ungarn; Usbekistan; Vereinigte Arabische Emirate; Vereinigtes Königreich; Vietnam; Weißrussland; Zypern), Afrika (Ägypten; Äquatorial-Guinea; Äthiopien; Algerien; Angola; Benin; Botswana; Burkina Faso; Burundi; DR Kongo; Dschibuti; Elfenbeinküste; Eritrea; Guinea; Kamerun; Kenia; Komoren; Kongo; Liberia; Libyen; Madagaskar; Malawi; Mali; Marokko; Mauretanien; Mayotte; Mosambik; Namibia; Niger; Nigeria; Ruanda; Sambia; Senegal; Sierra Leone; Simbabwe; Somalia; Südafrika; Südsudan; Sudan; Swasiland; Tansania; Togo; Tschad; Tunesien; Uganda; Zentralafrikanische Republik; in Westsahara möglicherweise ausgestorben).

·         Literatur: BirdLife International (2019); Blanford (1877); Bonnaterre (1791); Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Pallas (1764); Rand (1948); Reichenow (1902); Salvadori (1884); Ticehurst (1923).

 

Tachybaptus tricolor (G. R. Gray, 1861) (Dreifarb-Zwergtaucher/Tricolored Grebe):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1873.5.12.2216 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt 1859 von A. R. Wallace auf Ternate, Molukken, Indonesien.

·         Urspünglich beschrieben als Podiceps (Sylbeocyclus) tricolor.

·         Unterarten:

1. T. tricolor tricolor (G. R. Gray, 1861) (Westlicher Dreifarb-Zwergtaucher/Western Tricolored Grebe).

2. T. tricolor collaris (Mayr, 1945) (Östlicher Dreifarb-Zwergtaucher/Eastern Tricolored Grebe).

3. T. tricolor vulcanorum (Rensch, 1929) (Lombok-Dreifarb-Zwergtaucher/Lombok Tricolored Grebe).

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht von ruficollis separiert.

·         Verbreitung: Südostasien.

·         Literatur: Gray (1861); Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Mayr (1945); Rensch (1929).

 

 

 

Aves > Neornithes > Neognathae > Neoaves > Columbea > Mirandornithes > Podicipediformes > Podicipedidae > Dytes

 

 

 

 

 

 

 

 

Dytes gallardoi

 

 

 

 

 

 

 

 

Dytes juninensis

Dytes

 

 

 

 

 

 

 

Dytes occipitalis

 

 

 

 

 

 

 

Dytes taczanowskii

 

 

 

 

 

 

Dytes nigricollis

 

 

 

 

 

 

 

 

Dytes andinus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dytes californicus

 

 

 

 

 

 

 

Genus Dytes Kaup, 1829 (Gattung Silbertaucher/Eared Grebes):

·         7 Arten, davon eine ausgestorben; Generotypus Dytes occipitalis (Garnot, 1826). Der Stammbaum orientiert sich an den Analysen von Ogawa et al. (2015) und Ksepka et al. (2013).

·         Taxonomie/Etymologie: Die Arten gallardoi, juninensis, occipitalis, taczanowskii, nigricollis (inkl. californicus) und andinus werden häufig noch in der Gattung Podiceps gelistet, die dadurch aber nach neueren Kenntnissen wahrscheinlich ein para- oder gar polyphyletischen Taxon darstellt. Hier wird einer Einordnung der genannten Arten in die Gattung Dytes gefolgt, so dass die Gattung Podiceps mit den verbleibenden Arten ein monophyletischen Taxon bildet. Die Gattung Dytes bildet das Schwestertaxon zu einer Klade aus den Gattungen Podylimbus und Rollandia. Der wissenschaftliche Name leitet sich von dem griechischen Wort δύτης für „Taucher“ ab und bezieht sich auf das gute und flinke Tauchvermögen der Tiere.

·         Literatur: Garnot (1826); Kaup (1829); Ksepka et al. (2013); Ogawa et al. (2015).

 

Dytes gallardoi (Rumboll, 1974) (Goldscheiteltaucher/Hooded Grebe):

·         Terra typica: Lagune Las Escarchadas, ca. 50 km östlich und etwas südlich von Calafate, Santa Cruz, Argentinien.

·         Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Podiceps gallardoi beschrieben. In der Gattung Dytes nimmt gallardoi nach derzeitigen Kenntnissen eine basale Stellung ein und steht allen anderen Arten gegenüber. Die Art wurde nach dem Naturhistoriker Angel Gallardo und seinem Enkel José María Gallardo benannt, die beide im Laufe ihres Lebens Direktor des argentinischen Museums für Naturwissenschaften wurden.

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht; Population stabil; ca. 650-800 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Südamerika (Argentinien; Chile).

·         Literatur: BirdLife International (2019); Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Rumboll (1974).

 

Dytes juninensis (Berlepsch & Stolzmann, 1894) (Inkataucher/Northern Silvery Grebe):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population abnehmend.

·         Verbreitung: Südamerika (Argentinien; Bolivien; Chile; Ekuador; Kolumbien; Peru).

·         Literatur: Berlepsch & Stolzmann (1894); BirdLife International (2020); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

Dytes occipitalis (Garnot, 1826) (Silbertaucher/Southern Silvery Grebe):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Südamerika (Argentinien; Chile; Falkland-Inseln).

·         Literatur: BirdLife International (2016); Garnot (1826); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

Dytes taczanowskii (Berlepsch & Stolzmann, 1894) (Punataucher/Junin Grebe):

·         Alternative Bezeichnung: Taczanowskitaucher.

·         Etymologie: Die Art ist nach dem herausragenden Zoologen Władysław Ladislaus Taczanowski benannt, der zunächst Konservator, dann Kurator des Zoologischen Kabinetts der Königlichen Universität Warschau war.

·         Bestand: Stark gefährdet; ca. 217-468 Tiere.

·         Verbreitung: Südamerika (Peru).

·         Literatur: Berlepsch & Stolzmann (1894); BirdLife International (2020); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

Dytes nigricollis (C. L. Brehm, 1831) (Gemeiner Schwarzhalstaucher/Common Black-necked Grebe):

·         Terra typica: Deutschland.

·         Unterarten:
1. P. nigricollis nigricollis (C. L. Brehm, 1831) (Eurasischer Schwarzhalstaucher/Eurasian Black-necked Grebe).

2. P. nigricollis gurneyi (Roberts, 1919) (Afrikanischer Schwarzhalstaucher/African Black-necked Grebe).

·         Biologie: Schwarzhalstaucher bilden zur Brutzeit an stehenden Gewässern oder Fließgewässern mit geringer Strömung häufig Mischkolonien mit der Lachmöwe (Larus ridibundus). Die Eiablage beginnt schon, wenn das auf dem Wasser schwimmende Nest noch nicht komplett fertig ist. Ein Gelege umfasst meist 3-4 Eier.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt; ca. 3.900.000-4.200.000 Millionen Tiere (inkl. Dytes californicus).

·         Verbreitung: Eurasien (Afghanistan; Albanien; Armenien; Aserbaidschan; Belgien; Bosnien-Herzegowina; Bulgarien; China; Dänemark; Deutschland; Estland; Frankreich; Georgien; Griechenland; Indien; Iran; Irland; Japan; Jemen; Jordanien; Kasachstan; Katar; Kirgisistan; Kroatien; Kuwait; Lettland; Libanon; Litauen; Luxemburg; Moldawien; Mongolei; Montenegro; Nepal; Niederlande; Nordkorea; Nordmazedonien; Österreich; Oman; Pakistan; Polen; Rumänien; Russland; Schweden; Schweiz; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Südkorea; Tadschikistan; Taiwan; Tschechien; Türkei; Turkmenistan; Ukraine; Ungarn; Usbekistan; Vereinigte Arabische Emirate; Vereinigtes Königreich; Vietnam; Weißrussland), Afrika (Ägypten; Äthiopien; Algerien; Botswana; Kenia; Libyen; Marokko; Namibia; Simbabwe; Sudan; Südafrika; Tansania; Uganda).

·         Literatur: BirdLife International (2018); Brehm (1831); Lamekhov (2022); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

Dytes andinus (Meyer de Schauensee, 1959) (Andentaucher/Colombian Grebe):

·         Terra typica: Tota-See, Boyaca, Kolumbien.

·         Taxonomie: Ursprünglich als Colymbus caspicus andinus beschrieben. Gelegentlich wurde der Andentaucher als Unterart von Podiceps nigricollis betrachtet. Nach Ogawa et al. (2015) stand andinus dem Amerikanischen Schwarzhalstaucher californicus genetisch nahe. Der wissenschaftliche Name andinus leitet sich vom Andengebirge ab, in dem er gefunden wurde.

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1977).

·         Verbreitung: Südamerika (ehemals Kolumbien).

·         Literatur: BirdLife International (2016); Meyer de Schauensee (1959); Ogawa et al. (2015).

 

Dytes californicus (Heermann, 1854) (Amerikanischer Schwarzhalstaucher/American Black-necked Grebe):

·         Terra typica: San Pedro, Kalifornien, Vereinigte Staaten.

·         Etymologie: Das Taxon californicus wird meist als Unterart von nigricollis geführt. Genetische Untersuchungen von Ogawa et al. (2015) deuten auf eine separate Evolutionslinie von californicus und ein Schwesterverhältnis zu andinus hin. Der wissenschaftliche Name californicus leitet sich von Kalifornien ab, wo die Art gefunden wurde.

·         Bestand: Nicht bewertet; IUCN führt californicus nicht getrennt von nigricollis.

·         Verbreitung: Nordamerika (El Salvador; Guatemala; Kanda; Mexiko; Vereinigte Staaten).

·         Literatur: Heermann (1854); Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Ogawa et al. (2015).

 

 

 

Aves > Neornithes > Neognathae > Neoaves > Columbea > Mirandornithes > Podicipediformes > Podicipedidae > Podilymbus

 

 

 

 

 

Podilymbus gigas

Podilymbus

 

 

 

 

Podilymbus podiceps

 

 

 

 

Genus Podilymbus Lesson, 1831 (Gattung Bindentaucher/Pied-billed Grebes):

·         2 Arten, davon eine ausgestorben; Generotypus Podilymbus podiceps (Linnaeus, 1758), eigentlich das Taxon Podilymbus carolinensis (Latham, 1790), das aber als Synonym von podiceps gilt.

·         Taxonomie: Podilymbus ist nach derzeitigen Kenntnissen die Schwestergattung zu Rollandia.

·         Literatur: Latham (1790); Lesson (1831); Linnaeus (1758).

 

Podilymbus gigas Griscom, 1929 (Atitlantaucher/Atitlan Grebe):

·         Terra typica: Panajachel, Nordufer des Atitlansees, Guatemala.

·         Taxonomie/Etymologie: Es besteht eine enge Verwandtschaft zum Bindentaucher. Das Artepitheton stammt von dem griechischen Wort γίγας für „riesig“ und bezieht sich auf die vergleichsweise stattliche Körpergröße.

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1989).

·         Verbreitung: Mittelamerika (ehemals Guatemala).

·         Literatur. BirdLife International (2016); Griscom (1929).

 

Podilymbus podiceps (Linnaeus, 1758) (Bindentaucher/Pied-billed Grebe):

·         Terra typica: Südkarolina, Vereinigte Staaten.

·         Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Colymbus podiceps beschrieben. Das Artepitheton leitet sich von den beiden lateinischen Wörtern podex für „Steiß“ und pes für „Fuß“ ab, wobei pes willkürlich zu ps verkürzt wurde. Mit der Namenswahl soll auf die Lage der Beine weit hinten am Körperende angespielt werden.

·         Unterarten:

1. P. podiceps podiceps (Linnaeus, 1758) (Nördlicher Bindentaucher/Northern Pied-billed Grebe).

2. P. podiceps antarcticus (Lesson, 1842) (Südlicher Bindentaucher/Southern Pied-billed Grebe).

3. P. podiceps antillarum Bangs, 1913 (Antillen-Bindentaucher/Antilles Pied-billed Grebe).

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population zunehmend; ca. 500.000 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Nord-, Mittel- und Südamerika (Amerikanische Jungferninseln; Anguilla, Antigua und Barbuda; Argentienien; Aruba; Bahamas; Barbados; Belize; Bermuda; Bolivien; Bonaire, Sint Eustatius und Saba; Brasilien; Britische Jungferninseln; Cayman-Inseln; Chile; Costa Rica; Curaçao; Dominika; Dominikanische Republik; Ekuador; El Salvador; Französisch-Guyana; Grenada; Guadeloupe; Guatemala; Guayana; Haiti; Honduras; Jamaika; Kanada; Kolumbien; Kuba; Martinique; Mexiko; Montserrat; Nicaragua; Panama; Paraguay; Peru; Puerto Rico; Sankt Bartholomäus; Sankt Kitts und Nevis; Sankt Lucia; Sankt Martin; Sankt Vinzent und the Grenadinen; Surinam; Trinidad und Tobago; Turks- und Caicos-Inseln; Uruguay; Venezuela; Vereinigte Staaten).

·         Literatur: BirdLife International (2021); Linnaeus (1758); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

 

 

Aves > Neornithes > Neognathae > Neoaves > Columbea > Mirandornithes > Podicipediformes > Podicipedidae > Rollandia

 

 

 

 

 

 

Rollandia microptera

Rollandia

 

 

 

 

 

 

Rollandia chilensis

 

 

 

 

 

 

 

Rollandia rolland

 

 

 

 

 

Genus Rollandia Bonaparte, 1856 (Gattung Rollandtaucher/White-tufted Grebes):

·         3 Arten; Generotypus Rollandia rolland (Quoy & Gaimard, 1824), ursprünglich das Taxon Rollandia leucotis Bonaparte, 1856, welches aber als Synonym von rolland gilt.

·         Taxonomie/Etymologie: Die Gattung ist nach Thomas Pierre Rolland benannt, einem Kanonier der französischen Marine, der an der Weltumsegelung 1817-1820 mit den Schiffen Uranie und Physicienne teilnahm. Der Schiffswechsel fand aufgrund eines Wetterschadens auf den Falkland-Inseln statt, wo die Typusart der Gattung lebt. In den Berichten zu dieser Weltumsegelung wurde die Spezies schließlich beschrieben, wobei Bonaparte eigentlich das Taxon leucotis als Typusart verwendete, das inzwischen aber als Synonym von rolland angesehen wird.

·         Literatur: Bonaparte (1856); Quoy & Gaimard (1824).

 

Rollandia microptera (Gould, 1868) (Tititcacataucher/Short-winged Grebe):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1892.1.20.38 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt am 17. Mai 1862 von D. Forbes auf der Piriti-Insel, Tititcaca-See, Bolivien.

·         Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Podiceps micropterus beschrieben.

·         Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend; ca. 250-1.000 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Südamerika (Bolivien; Peru).

·         Literatur: BirdLife International (2020); Gould (1868); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

Rollandia chilensis (Lesson, 1828) (Südamerikanischer Rollandtaucher/South American White-tufted Grebe):

·         Terra typica: Concepcion-Bucht, Chile.

·         Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Podiceps chilensis beschrieben. Sowohl chilensis als auch morrisoni warden häufig als Unterarten von Rollandia rolland gelistet. Der wissenschaftliche Name leitet sich von Chile ab, wo die Art gefunden wurde.

·         Unterarten:
1. R. chilensis chilensis
(Lesson, 1828) (Chiletaucher/Chilean White-tufted Grebe).

2. R. chilensis morrisoni (Simmons, 1962) (Juníntaucher/Junín White-tufted Grebe). Holotypus/Terra typica: BMNH 1946.49.64 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), erwachsenes Männchen, gesammelt von A. Morrison am 5. April 1938 am Junín-See, Peru. Ursprünglich als Podiceps chilensis morrisoni beschrieben. Die Unterart ist nach dem Kolonialverwalter und Ornithologen Alastair Robin Gwynne Morrison benannt, der auch das Typusexemplar fand.

·         Bestand: Nicht bewertet; IUCN führt chilensis nicht getrennt von rolland.

·         Verbreitung: Südamerika (Argentinien; Bolivien; Brasilien; Chile; Paraguay; Peru; Uruguay).

·         Literatur: Lesson (1828); Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Simmons (1962).

 

Rollandia rolland (Quoy & Gaimard, 1824) (Falkland-Rollandtaucher/Falkland White-tufted Grebe):

·         Terra typica: Falkland-Inseln.

·         Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Podiceps rolland beschrieben. Die Taxa chilensis und morrisoni werden häufig als Unterarten von rolland gelistet. Die Art ist nach Thomas Pierre Rolland benannt, einem Kanonier der französischen Marine, der an der Weltumsegelung 1817-1820 mit den Schiffen Uranie und Physicienne teilnahm. Der Schiffswechsel fand aufgrund eines Wetterschadens auf den Falkland-Inseln statt, wo die Lappentaucherart lebt. In den Berichten zu dieser Weltumsegelung wurde die Spezies schließlich beschrieben.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Südamerika (Falkland-Inseln).

·         Literatur: BirdLife International (2016); Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Quoy & Gaimard (1824).

 

 

 

Aves > Neornithes > Neognathae > Neoaves > Columbea > Mirandornithes > Podicipediformes > Podicipedidae > Podiceps

 

 

 

 

 

 

 

 

Podiceps auritus

Podiceps

 

 

 

 

 

 

 

 

Podiceps grisegena

 

 

 

 

 

 

 

 

Podiceps infuscatus

 

 

 

 

 

 

 

 

Podiceps australis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Podiceps cristatus

 

 

 

 

 

 

Genus Podiceps Latham, 1787 (Gattung Haubentaucher/Crested Grebes):

·         5 Arten, Generotypus Podiceps cristatus (Linnaeus, 1758). Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Ksepka et al. (2013), Ogawa et al. (2015), Robertson & Gemmell (2002) und Fjelså (2004).

·         Taxonomie/Etymologie: Die Gattung Podiceps bildet das Schwestertaxon zu einer Klade aus den Gattungen Aechmophorus und Podicephorus. Das Gattungsname leitet sich von den beiden lateinischen Wörtern podex für „Steiß“ und pes für „Fuß“ ab, wobei pes willkürlich zu ps verkürzt wurde. Mit der Namenswahl soll auf die Lage der Beine weit hinten am Körperende angespielt werden.

·         Literatur: Fjelså (2004); Latham (1787); Ksepka et al. (2013); Ogawa et al. (2015); Robertson & Gemmell (2002).

 

Podiceps auritus (Linnaeus, 1758) (Ohrentaucher/Horned Grebe):

·         Terra typica: Schweden.

·         Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Colymbus auritus beschrieben. Das aus dem Latein stammende Artepitheton auritus bedeutet „mit Ohren versehen“ und bezieht sich auf die seitlich am Kopf abstehenden Federohren.

·         Unterarten:

1. P. auritus auritus (Linnaeus, 1758) (Eurasischer Ohrentaucher/Eurasian Horned Grebe).

2. P. auritus cornutus (J. F. Gmelin, 1789) (Amerikanischer Ohrentaucher/American Horned Grebe). Terra typica: Hudson-Bucht, Kanada. Ursprünglich als Colymbus cornutus beschrieben, wird das Taxon derzeit als Unterart von Podiceps auritus betrachtet. Das aus dem Latein stammende Epitheton cornutus bedeutet „gehörnt“ und bezieht sich auf die seitlich am Kopf abstehenden Federohren.

·         Bestand: Gefährdet; Population abnehmend; ca. 239.000-583.000 Tiere.

·         Verbreitung: Eurasien (China; Dänemark; Estland; Faröer-Inseln; Finnland; Deutschland; Griechenland; Island; Japan; Kasachstan; Lettland; Litauen; Niederlande; Nordkorea; Norwegen; Polen; Rumänien; Russland; Schweden; Slowakei; Südkorea; Taiwan; Ukraine; Usbekistan; Vereinigtes Königreich; Weißrussland), Nordamerika (Kanada; Mexiko; Saint-Pierre und Miquelon (Französisches Überseegebiet); Vereinigte Staaten).

·         Literatur: BirdLife International (2018); Gmelin (1789); Linnaeus (1758); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

Podiceps grisegena (Boddaert, 1783) (Rothalstaucher/Red-necked Grebe):

·         Terra typica: Frankreich.

·         Taxonomie: Ursprünglich als Colymbus grisegena beschrieben. Möglicherweise stellt das meist als Unterart gelistete Taxon holbollii eine eigene Art dar (Bocheński, 1994). Bei der isolierten Population in Ostsibirien handelt es sich nach Mlíkovský (2009) vsl. um eine weitere Unterart, die Lönnberg (1936) schon mit dem Namen bergmani beschrieb.

·         Unterarten:
1. P. grisegena grisegena (Boddaert, 1783) (Eurasischer Rothalstaucher/Eurasian Red-necked Grebe).

2. P. grisegena bergmani Lönnberg, 1936 (Sibirischer Rothalstaucher/Siberian Red-necked Grebe). Holotyus/Terra typica: SMNH (Nationalmuseum für Naturgeschichte Stockholm), gesammelt von Sten Bergman auf Kamtschatka, Russland. Das Taxon wurde nach Sten Bergman benannt, der ein schwedischer Zoologe und Entdecker war.

3. P. grisegena holbollii Reinhardt, 1854 (Amerikanischer Rothalstaucher/American Red-necked Grebe). Terra typica: Nenortalik, Julianehaab-Distrikt, Grönland. Das Taxon wurde zunächst als separate Art beschrieben und nach Carl Peter Holboell benannt, der als Kapitän bei der dänischen Marine in Grönland diente und sich für Naturgeschichte interessierte. Aktuell wird holbollii in der Regel als Unterart von grisegena gelistet. Dieser Status ist allerdings durch weitere genetische und morphologische Analysen zu prüfen.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Verbreitung: Eurasien (Afghanistan; Albanien; Armenien; Aserbaidschan; Belgien; Bosnien-Herzegowina; Bulgarien; China; Dänemark; Deutschland; Estland; Finnland; Frankreich; Georgien; Griechenland; Iran; Irak; Irland; Italien; Japan; Kasachstan; Kirgisistan; Kroatien; Lettland; Litauen; Mazedonien; Moldawien; Montenegro; Niederlande; Nordkorea; Norwegen; Österreich; Pakistan; Polen; Rumänien; Russland; Schweden; Schweiz; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Südkorea; Tadschikistan; Taiwan; Tschechien; Türkei; Turkmenistan; Ukraine; Ungarn; Usbekistan; Vereinigte Königreich; Weißrussland), Nordamerika (Kanada; Saint Pierre und Miquelon (Französische Überseegebiete); Vereinigte Staaten).

·         Literatur: BirdLife International (2018); Bocheński (1994); Boddaert (1783); Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Lönnberg (1936); Mlíkovský (2009); Reinhardt (1854).

 

Podiceps infuscatus Salvadori, 1884 (Afrikanischer Haubentaucher/African Crested Grebe):

·         Terra typica: Kilole-See, Äthiopien.

·         Taxonomie/Etymologie: Zunächst als eigene Art beschrieben, wird infuscatus häufig als Unterart von cristatus gelistet. Das aus dem Latein stammende Artepithetum infuscatus bedeutet „dunkel gemacht“ und bezieht sich auf die dunkle Gesichtsmaske und den dunklen Rücken, wodurch sich infuscatus deutlich von australis und cristatus unterscheidet.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von cristatus behandelt.

·         Verbreitung: Afrika (Äthiopien; Botswana; DR Kongo; Eritrea; Kenia; Mosambik; Namibia; Ruanda; Sambia; Simbabwe; Südafrika; Tansania; Uganda).

·         Literatur: Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Salvadori (1884).

                                                                                                 

Podiceps australis Gould, 1844 (Australischer Haubentaucher/Australasian Crested Grebe):

·         Terra typica: Australien.

·         Taxonomie/Etymologie: Das Taxon australis wird häufig als Unterart von cristatus gelistet. Das aus dem Latein stammende Artepithetum australis bedeutet „südlich“ und bezieht sich auf das geographisch gesehen südlich liegende Verbreitungsgebiet der Art, welches Australien und Neuseeland umfasst.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von cristatus behandelt.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien inkl. Tasmanien; Neuseeland)

·         Literatur: Gould (1844); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

Podiceps cristatus (Linnaeus, 1758) (Eurasischer Haubentaucher/Eurasian Crested Grebe):

·         Terra typica: Schweden.

·         Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Colymbus cristatus beschrieben. Die Taxa infuscatus und australis werden häufig als Unterarten gelistet. Das aus dem Latein stammende Artepithetum cristatus bedeutet „kammtragend“ und bezieht sich auf die abstehende Federhaube am Kopf der Tiere.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt; ca. 915.000-1.400.000 Tiere.

·         Verbreitung: Eurasien (Afghanistan; Albanien; Armenien; Aserbaidschan; Bahrain; Bangladesch; Belgien; Bhutan; Bosnien-Herzegowina; Bulgarien; China; Dänemark; Deutschland; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Indien; Iran; Irak; Irland; Israel; Japan; Jordanien; Kasachstan; Katar; Kirgisistan; Kroatien; Kuwait; Lettland; Libanon; Litauen; Luxemburg; Malta; Moldawien; Monaco; Mongolei; Montenegro; Myanmar; Nepal; Niederlande; Nordkorea; Nordmazedonien; Norwegen; Österreich; Pakistan; Polen; Portugal; Rumänien; Russland; San Marino; Saudi-Arabien; Schweden; Schweiz; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Südkorea; Syrien; Tadschikistan; Taiwan; Thailand; Tschechien; Türkei; Turkmenistan; Ukraine; Ungarn; Usbekistan; Vereinigtes Königreich; Weißrussland; Zypern), Nordafrika (Ägypten; Algerien; Angola; Libyen; Marokko; Tunesien).

·         Literatur: BirdLife International (2019); Linnaeus (1758); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

 

 

Aves > Neornithes > Neognathae > Neoaves > Columbea > Mirandornithes > Podicipediformes > Podicipedidae > Aechmophorus

 

 

 

 

 

Aechmophorus clarkii

Aechmophorus

 

 

 

 

Aechmophorus occidentalis

 

 

 

 

Genus Aechmophorus Coues, 1862 (Gattung Renntaucher/Western Grebes):

·         2 Arten; Generotypus Aechmophorus occidentalis (Lawrence, 1858).

·         Taxonomie/Etymologie: Morphologisch lässt sich die Gattung gut von den verwandten Gattungen Podiceps und Podicephorus abgrenzen (Bochenski, 1994). Aecchmophorus ist vsl. das Schwestertaxon zu Podicephorus. Der Gattungsname leitet sich von den beiden griechischen Wörtern αιχμη für „Speer“ und φορος für „tragend“ ab, wodurch auf den langen, schlanken und spitzen Schnabel der zur Gattung gehörenden Arten hingewiesen werden soll.

·         Literatur: Bochenski (1994); Coue (1862).

 

Aechmophorus clarkii (Lawrence, 1858) (Clarktaucher/Clark’s Grebe):

·         Etymologie: Die Art ist nach dem amerikanischen Naturforscher Leutnant John Henry Clark benannt.

·         Unterarten:

1. A. clarkii clarkii (Lawrence, 1858) (Südlicher Clarktaucher/Southern Clark’s Grebe).

2. A. clarkii transitionalis Dickerman, 1986 (Nördlicher Clarktaucher/Northern Clark’s Grebe).

·         Biologie: Bei Männchen scheint gelegentlich eine inter- oder intraspezifische Zerstörung von Eiern vorzukommen, möglicherweise um Nester in Besitz zu nehmen oder Brutparasitismus bzw. Vaterschaftsunsicherheiten vorzubeugen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend; ca. 11.000-21.000 Tiere.

·         Verbreitung: Nordamerika (Kanada; Mexiko; Vereinigte Staaten).

·         Literatur: BirdLife International (2016); Dickerman (1986); Hayes et al. (2018); Lawrence (1858); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

Aechmophorus occidentalis (Lawrence, 1858) (Renntaucher/Western Grebe):

·         Terra typica: Fort Steilacoom, Washington, Vereinigte Staaten.

·         Taxonomie: Ursprünglich als Podiceps occidentalis beschrieben. Das aus dem Latein stammende Artepitheton occidentalis bedeutet „westlich“ und bezieht sich darauf, dass das Verbreitungsgebiet sich hauptsächlich im westlichen Bereich Nordamerikas befindet.

·         Unterarten:

1. A. occidentalis occidentalis (Lawrence, 1858) (Nördlicher Renntaucher/Common Western Grebe),

2. A. occidentalis ephemeralis Dickerman, 1986 (Südlicher Renntaucher/Mexican Western Grebe)

·         Biologie: Bei Männchen scheint gelegentlich eine inter- oder intraspezifische Zerstörung von Eiern vorzukommen, möglicherweise um Nester in Besitz zu nehmen oder Brutparasitismus bzw. Vaterschaftsunsicherheiten vorzubeugen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordamerika (Kanada; Mexiko; Vereinigte Staaten).

·         Literatur: BirdLife International (2019); Dickerman (1986); Hayes et al. (2018); Lawrence (1858); Llimona & del Hoyo (1992, 2014).

 

 

 

Aves > Neornithes > Neognathae > Neoaves > Columbea > Mirandornithes > Podicipediformes > Podicipedidae > Podicephorus

 

 

Podicephorus

 

Podicephorus major

 

 

Genus Podicephorus Bocheński, 1994 (Gattung Magellantaucher/Great Grebes):

·         1 Art; Generotypus Podicephorus major (Boddaert, 1783); monotypisch.

·         Taxonomie/Etymologie: Es besteht eine enge Verwandtschaft zu den Gattungen Aechmophorus und Podiceps, von denen sich Podicephorus aber anhand von osteologischen Merkmalen abgrenzen lässt. Der Gattungsname leitet sich von dem lateinischen Wort podex für „Steiß“ und dem griechischen Wort φορος für „tragend“ ab, was auf die stark nach hinten versetzte Lage der den Körper tragenden Beine hinweisen soll.

·         Literatur: Bocheński (1994); Boddaert (1783).

 

Podicephorus major (Boddaert, 1783) (Magellantaucher/Great Grebe):

·         Taxonomie/Etymologie: Zunächst als Colymbus major beschrieben, wurde die Art zeitweise der Gattung Aechmophorus zugeschrieben. Aktuell wird sie häufig bei Podiceps eingeordnet, unterscheidet sich aber sowohl morphologische als auch verhaltensbiologisch von den anderen Podiceps-Arten, so dass hier einer Zuordnung in die separate Gattung Podicephorus gefolgt wird. Das aus dem Latein stammende Artepitheton major (lateinisch eigentlich maior) bedeutet „größer“ und bezieht sich auf die imposantere Körpergröße im Vergleich zu anderen Arten der Lappentaucher.

·         Unterarten:
1. P. major major (Boddaert, 1783) (Nördlicher Magellantaucher/Northern Great Grebe).

2. P. major navasi (Manghi, 1984) (Südlicher Magellantaucher/Southern Great Grebe). Terra typica: Argentinien. Die Unterart ist nach dem argentinischen Biologen Dr. Jorge Rafael Navas benannt, der am Argentinischen Museum für Naturwissenschaften, der Nationaluniversität des Südens und dem Museum von La Plata arbeitete und sich vor allem mit Ornithologie, aber auch mit Botanik, Geografie und Archäologie beschäftigte.

·         Synonyme: Colymbus bicornis Lichtenstein, 1823. NMW 38.614 (Naturhistorisches Museum Wien), gesammelt in Paraguay.

·         Identifizierung/Beschreibung: Körperlänge 67-77 cm; Gewicht bis zu 1.646 g. Die Unterart navasi ist im Durchschnitt etwas größer als die Nominatform.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südamerika (Argentinien; Brasilien; Chile; Falkland-Inseln; Paraguay; Peru; Südgeorgien; Südliche Sandwich-Inseln; Uruguay).

·         Literatur: BirdLife International (2016); Boddaert (1783); Lichtenstein (1823); Llimona & del Hoyo (1992, 2014); Manghi (1984).

 

 

 

Referenzen:

1)      BirdLife International (2016). Aechmophorus clarkii. The IUCN Red List of Threatened Species 2016: e.T22696634A93575258. http://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2016-3.RLTS.T22696634A93575258.en. Stand 04. März 2023.

2)      BirdLife International (2016). Podiceps andinus. The IUCN Red List of Threatened Species 2016: e.T22696615A93574182. http://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2016-3.RLTS.T22696615A93574182.en. Stand 04. März 2023.

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